Guten Tag, liebe Freunde und Gäste des Spiritual Help Service

Mit unserer Web-Site möchten wir Ihnen, den Spiritual Help Service (SHS) und dessen Gründerin, Isabel Mühleisen, vorstellen.

Die Geschichte des Spiritual Help Service, im Laufe des Jahres 2001 aufgezeichnet von Isabel Mühleisen:

Die Geschichte des Spiritual Help Service beginnt mit dem Tode von Frank. Mein Kind starb, und doch habe ich es nicht verloren.Bis Mai 1991 bedeutete mir das Wort "Spiritualismus"  nichts -  und wenn es in unserem großen Bekanntenkreis einmal fiel, zuckte ich mit den Schultern - es ging mich ja nichts an.

Mein Leben verlief in ruhigen Bahnen, war sorgenfrei. An meiner Seite ein sehr verständnisvoller Ehemann und ein prächtiger Sohn, dem ich nicht nur glückliche Stunden, sondern auch ein erfülltes Leben zu verdanken habe. Doch das Schicksal kannte kein Erbarmen.Im Mai 1991 wurde uns unser einziges Kind, unser über alles geliebter 17jähriger Sohn, durch einen Gehirntumor innerhalb von nur fünf Wochen genommen. Frank, nie zuvor war er krank gewesen, immer war er kerngesund. Sein Tod war für mich und meinen Mann ein Fall ins Bodenlose. Hadern mit dem Schicksal, der Zweifel an Gott und seinem Wirken, die Schreie meiner  Seele nach meinem geliebten Kind drohten mich ins Irrenhaus zu bringen. In mir war nur noch Verzweiflung und Chaos, und meine Gedanken kreisten um die Frage: Wie komme ich am schnellsten zu ihm. Der Weg zu ihm schien vorgezeichnet: ein schnelles Auto und ein Brückenpfeiler. Doch irgendwie schien es, als bloickiere etwas oder jemand unser Handeln; verstanden habe ich dies aber erst viel später.

Zufall oder Bestimmung?

Früher tat ich vieles einfach als Zufall ab, heute jedoch weiß ich,daß alles vorbestimmt ist und unsere jenseitigen Freunde aus der Geistigen Welt uns sehr helfen. Und dies ist der Weg, den ich ging und gehe, zuerst stolpernd und zögerlich, jetzt jedoch mit festem Schritt. Nach Franks Tod suchten wir Menschen, die ein ähnliches Schicksal wie wir zu tragen hatten und fanden sie in einer Selbsthilfegruppe trauernder Eltern(Verwaiste Eltern). Dort wurde zwar unser Elend und unsere Verzweiflung durch die Schilderung anderer Schicksale nicht gemildert, wohl aber empfanden wir eine große Bereitschaft aller, uns zu helfen. Wärme, Verständnis und die Hilfe zur Selbsthilfe schlugen uns entgegen. Mir wurde klar, daß ich neue Wege zur Wiedergewinnung meines Selbst zu beschreiten hatte.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Dann fing ich an, Lektüre über das Leben nach dem Tod zu lesen und verschlang regelrecht alles, was auf dem Markt zu haben war, wobei ich manchmal über die Worte "Medium" und "Kontaktaufnahme zu Verstorbenen" stolperte. Dieses Thema brachte ich natürlich auch in dem - mittlerweile von uns selbst ins Leben gerufenen - Elternkreis zur Sprache und rief damit die unterschiedlichsten Reaktionen hervor, von brennendem Interesse bis hin zur krassesten Ablehnung. Die Ablehnung schockierte mich, kam sie doch von Eltern, die ein Kind verloren hatten. Ich glaubte, alle müßten so sein wie ich: auf der verzweifelten Suche nach einem Möglichen Kontakt zu ihrem Kind. Denn irgend etwas mußte es doch geben....Eine der Mütter unseres Kreises gab mir die Adresse eines englischen Mediums, das ihr dazu vderholfen hatte, Kontakt zu ihrem Sohn aufzunehmen, der sich im Alter von nur 24 Jahren wegen Liebeskummers das Leben genommen hatte.

Ein Kontakt zu meinem Kind

Mit bangem und doch hoffendem Herzen vereinbarte ich einen Termin mit dem englischen Medium - ein Tag, den ich nie vergessen werde, der 30.08.91. Drei Monate waren seit Franks Tod vergangen.Diese erste Sitzung, die ich hier in Deutschland bei Gaye Muir erhielt, war für mich eines der schönsten Erlebnisse meines Leben, denn sie gab mir so viele Beweise, daß mein Kind, mein Frank, in einer anderen Welt weiterlebt und, was für mich so unendlich wichtig ist, daß er dennoch immer bei uns sein kann, wann immer er da möchte.

Und wo sind die Beweise?

Viele Menschen fragten und fragen mich, wie man denn derartigen "Beweisen" Glauben schenken könne. Die Antwort ist einfach: Mir wurden Dinge, Fakten gesagt, die niemand außer Fank wissen konnte (in einer späteren Sitzung sagte Frank durch das Medium: "Das Sweat-Shirt stand mir aber besser" - das Medium konnte nich wissen, daß ich ein Sweat-Shirt von Frank trug). Ich verließ diese Sitzung hocherhobenen Hauptes und so glücklich, wie ein trauernder Mensch nur sein kann, der erfuhr, daß das Liebste, was er verloren glaubte, weiter existiert.

Wie es der "Zufall" wollte, hatte ich für denselben Tag einen Flug nach London gebucht, wohin mich eine Freundin wegen einer Überraschung, die für mein weiteres Leben wichtig sein sollte, eingeladen hatte. Die Überraschung entpuppte sich als Termin beim S.A.G.B. (Spiritual Association of Great Britain), den sie für mich arrangiert hatte - unter ihrem Namen. Man kannte also beim S.A.G.B. weder meinen Namen noch meine Nationalität.

Mein Kind "lebt"!

Im Zimmer mit dem (männlichen) Medium wollte ich sofort erklären, zu  wem ich Kontakt haben wollte, doch er bat mich, nichts zu sagen. Die Sitzung begann, und wieder bekam ich Nachrichten, Botschaften von meinem Frank, der mir voller "lebensfreude" sagen ließ: "Mutti, ich lebe!". Auch Beweise anderer Art erhielt ich. Man nennt es "overshadowing", wenn das Medium typische körperliche Bewegungssabläufe des Verstorbenen vollzieht.

Doch das Mißtrauen bleibt

Trotz alldem war ich immer noch sehr mißtrauisch, denn es hätte ja schließlich sein könne, daß meine Freundin dem Medium einen Tip gegeben hätte. So buchte ich kurz entschlossen aus der vorliegenden Liste willkürlich einen Termin bei einem anderen Medium und brauche wohl gar nicht mehr erwähnen, daß auch diese Sitzung ein voller Erfolg war.

Nach diesen Ereignissen war mir, als hätte sich der Eisenring, der sich um meine Brust gelegt hatte, gelöst, endlich konnte ich wieder frei atmen. Denn ich hatte Frank nicht verloren. Natürlich vermisse ich ihn unendlich, kann ihn nicht in die Arme nehmen und knuddeln, aber jetz weiß ich, daß es ihm gut geht, daß er keine Schmerzen mehr hat und daß er glücklich darüber ist, daß wir Kontakt zu ihm aufgenommen haben und um seine Existenz wissen. Unser Sohn ist uns, trotzdem er nicht mehr auf dieser Welt weilt, so nah und verbunden, wie er es immer war. Wir vermissen ihn auch heute noch schrecklich. Er war der Mittelpunkt unserer kleinen Familie und er wird es immer bleiben! Wir wissen aber auch, er wartet auf uns in einer anderen Dimension und wird uns dort eines Tages begrüßen, voller Liebe und Spontanität, so wie es vorher war.

Die Botschaft, die ich ihnen, verehrte Leser, übermitteln möchte, heißt: "Never say never" - "Sag niemals nie"

Nie wieder lächeln? Nie wieder lachen ? Ein Hauch von Melancholie wird mein Lächeln, mein Lachen, immer begleiten, aber wie in der Musik, so können Töne in Moll unser Leben ebenso bereichern wie Töne in Dur. Die Nachricht, die ich von meinem Sohn Frank immer wieder  erhalte und die mich beglückt, heißt: "Dein Lächeln, Dein Lachen macht mich glücklich, denn ich bin immer in Deiner, in Eurer Nähe! Wir, die wir Euch einen Schritt voraus sind, in einer anderen Welt, warten auf Euch - denn Zeit ist kein Faktor für uns. Liebe ist das Band, welches uns verbindet, jetzt und in aller Ewigkeit. Ich liebe Dich,  ich liebe Dein Lächeln, ich liebe Dein Lachen." Ich hatte die Rechnung ohne den "geistigen Wirt" gemacht. Doch damit nicht genug, die Jenseitigen glaubten wohl, ich sei auch noch für andere Dinge zu gebrauchen.

Es begann noch im Jahr 1991, als ich gefragt wurde, ob ich nicht in England bei einer Schulungswoche für Menschen, die ihre spirituellen Fähigkeiten weiterbilden wollten, dolmetschen wollte. - Ich wollte und übersetzte viele, viele Sitzungen, was meinen Glauben an die Existenz der Geistigen Welt verstärkte. Im Jahre 1993 wurde mir durch ein Medium mitgeteilt, daß sich mein Berufsfeld ändern und ich für die Geistige Welt arbeiten werde. Ich glaubte nicht daran, fühlte ich mich doch auf meinem Arbeitsplatz als Chefsekretärin und Dolmetscherin in einem mittelständigen Betrieb sehr sicher. Doch anscheinend hatte ich die Rechnung ohne den "geistigen Wirt" gemacht. Denn im Zuge der Rezession wurde meinem Chef und auch mir gekündigt, so daß ich mich nun ohne Zwang dafür entscheiden konnte, für "die andere Seite" des Lebens zu arbeiten. Der "Spiritual Help Service" wurde ins Leben gerufen.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Menschen die Möglichkeit zu bieten, hier in Deutschland, der Schweiz und Österreich ein wirklich gutes, erfahrenes, ausgebildetes und ehrliches Medium aufzusuchen, sich eine Sitzung geben zu lassen oder bei Seminaren selbst etwas für die eigene geistige Entwicklung zu tun. Die englischen Medien, mit denen wir zusammenarbeiten, überschreiten die Grenze zwischen den Welten -  sie kennen den Weg.

Für mich war und ist dies die Lebenshilfe schlechthin. Ich betone immer wieder, dass ich aus leidvoller Erfahrung weiß, wovon ich spreche und wie unser Leben sich wieder zum Positiven hin verändert hat. Wir können unser Schicksal akzeptieren und sehen wieder eine Zukunft für uns - ein Leben ohne und doch mit unserem Sohn Frank.

Diese Möglichkeit möchte ich auch anderen trauernden Menschen aufzeigen, so dass auch sie den Weg aus den Tiefen der Trauer und Verzweiflung finden. Das Leben nach dem Tod - es hat die Menschheit von jeher interessiert und fasziniert. Doch man setzt sich damit erst auseinander, wenn man betroffen ist.

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Plötzlich und unerwartet verstarb Isabel im Februar 2002. Ihr Ehemann Klaus leitete bis zu seinem eigenen Übergang in die Geistige Welt im August 2003 die Geschicke des Spiritual Help Service. Ich danke Dir, liebe Isabel und Dir,lieber Klaus, für all das, was Ihr für uns in diesem Leben getan habt. Insbesondere habt Dank für Eure Freundschaft, für die Stunden der Gemeinsamkeit mit Euch, und für das Verständnis, das Ihr uns entgegengebracht habt. Eure Arbeit für den SHS und für die geistige Welt hat uns ermöglicht, ins Leben wieder zurückzufinden, es wieder anzunehmen und Kraft zu finden, um auszuhalten.Ein liebevolles "Hallo" in die Geistige Welt an Euch und insbesondere an Dich, geliebte Angela.

Für Klaus war es ein wichtiges Anliegen, dass die von Isabel begonnene, und von ihm selbst übernommene Arbeit im Sinne von Isabel auch in Zukunft fortgesetzt wird. Deshalb hat er noch während seiner Krankheit alle Schritte eingeleitet, damit die Arbeit des Spiritual Help Service im Sinne von Isabel fortgesetzt werden kann.

Auch weiterhin können Sie Einzelsitzungen, Seminare und Workshops bei den noch von Isabel nach Deutschland geholten Medien über uns buchen

Ihre

Erika Hollmann